Acai-Bowl, Buddha-Bowl, Burrito-Bowl – an den gesunden Schüsseln kommt derzeit niemand vorbei. Wer Wert auf bewusste Ernährung legt und dabei gerne einen Schnappschuss für Instagram schießt, liebt den köstlichen Food-Trend. Inzwischen bieten auch immer mehr Restaurants die fotogenen Gerichte an.
Eine typische „Bowl“ besteht aus verschiedenen gesunden Zutaten wie Obst und Gemüse, das klein geschnitten und, mit verschiedenen Toppings verfeinert, ästhetisch auf einer reichhaltigen Basis in einer Schüssel angerichtet wird. Dabei sind den Kombinations- und Geschmacksvarianten keine Grenzen gesetzt.
Aloha-Feeling zum Löffeln
Der neue Star unter den „Bowls“ heißt „Poke Bowl“ – und läuft den bekannten Gerichten in Sachen Exotik den Rang ab. Statt Smoothies und Chia-Samen kommt nun Fisch in die Schüsseln. Die „Poke Bowl“ besteht klassischerweise aus Sushi-Reis, Wildreis oder Quinoa als Basis, zu dem sich marinierter Thunfisch oder Lachs gesellt. Getoppt wird das ganze mit verschiedenem Gemüse wie scharfen Frühlingszwiebeln, cremiger Avocado oder frischer Edamame. Fertig ist die leckere Bowl, die geschmacklich mit Sushi zu vergleichen ist. Doch anders als erwartet, hat das Gericht seinen Ursprung nicht in Fernost, sondern in Hawaii. Dort ist die Fischspeise ein Nationalgericht, das vor allem von den heimischen Fischern gegessen wird.
Ein Studium für Jungköche mit dem Karrierewunsch Chefkoch ermöglicht die Culinary Arts Academy an mehreren Standorten in der Schweiz. Euch hat auch die Leidenschaft für eine kulinarische Karriere gepackt? Dann informiert euch über die CAA-Studienprogramme. Hier lernt ihr die im Küchenbetrieb benötigten Kenntnisse und Fertigkeiten, in Kombination mit Management-Kursen.
Die dunkle Jahreszeit bringt nasse und eisglatte Straßen. Damit häufen sich Autounfälle – vor allem bei jungen und unerfahrenen Fahrern. Noch gefährlicher ist allerdings nach wie vor die Kombination „Fahren und Alkohol“. Gerade für Servicekräfte in der Gastronomie, in Clubs und Bars gilt es daher, immer wieder Überzeugungsarbeit zu leisten, damit eure alkoholisierten Gäste nicht hinters Lenkrad steigen. Dieser YouTube-Spot liefert wichtige Fakten!
Neue Hotelkonzepte: Tripster bleiben gern unter sich
Neue Hotelkonzepte bringen junge Gäste aus der Kategorie „Tripster“. Der Trend zur Zielgruppen-Hotellerie hält an. In diesem Bericht der Online-Redaktion von „Die Welt“ erfahrt ihr, dass zumindest Immobilieninvestoren dauerhaft begeistert sind. Entstehen hier langfristig viele neue Arbeitsplätze für junge Mitarbeiter in einem trendigen Arbeitsumfeld?
Eine Unterkunft ohne Privatsphäre – sieht so die Alternative zu Airbnb oder Jugendherbergen aus? Das Unterkunftskonzept PodShare wurde 2012 in Los Angeles gegründet und bietet für schmales Geld knappen Raum, um auf Reisen oder zum Arbeiten zu übernachten. Was haltet ihr von der Groß-WG für Jedermann?
TV-Format „Karawane der Köche“ – Foodtrucks als Streetfood-Trend
Dieses Koch-TV-Format zum Megatrend „Foodtrucks“ hat natürlich noch gefehlt: Seit dem 7. September 2016 sind Tim Mälzer und Roland Trettl mit der ‘Karawane der Köche‘ immer mittwochs um 20.15 Uhr in SAT.1 zu sehen. Ob man wirklich eine weitere Kochshow braucht? Geschenkt! Die Idee hinter der Sendereihe finden wir jedenfalls hoch spannend: Es treten 14 Kandidaten-Paare mit ihren Foodtruck-Gründerideen gegeneinander an.
Ein neuer Hauptstadt-Trend für eure Gaumenfreuden oder neue Restaurant-Jobchancen: In Berlin liegt die traditionelle Barbecue-Küche der US-amerikanischen Südstaaten im Trend. Das Ganze kam über New York „zu uns“ beziehungsweise „zu uns zurück“. Denn wie die Schreiber bei „Munchies“ berichten, waren es deutsche Auswanderer, die die deftigen Fleischgerichte vom Grill einst in den USA etablierten.
Lieferdienste kämpfen hart um Kunden, die gehobene Küche zu Hause genießen wollen. Für Restaurantbetreiber ergibt sich dadurch eine knifflige Kernfrage: Soll man an den Lieferkunden mitverdienen oder zerstört man so den eigenen Markt? Die Plattform für den Außer-Haus-Markt „Café Future“ präsentiert das Ergebnis einer spannenden Gäste-Umfrage: Kann Delivery einen Restaurantbesuch ersetzen?
Deutscher Hersteller liefert schlüsselfertige Würfelzimmer
Ob auf dem Dach oder auf einer leeren Baufläche – der etablierten Hotellerie und Hotelgründern bieten sich neue Möglichkeiten, schnell und preiswert die Zimmerzahl zu erhöhen. Die Idee: schlüsselfertige, ökologisch durchdachte Hotel-Würfel, die vom Tag der Lieferung an vermietet werden können!
Gastro Vision Roadshow im September auf Deutschland-Tour
Foto: Gastro Vision Hamburg
Unser Termin-Tipp für den September: Die Gastro Vision Roadshow startet im September! Zum zweiten Mal geht die Tour quer durch Deutschland und macht in Berlin, Leipzig und Frankfurt Station. Der renommierte Hamburger Branchentreff präsentiert sich dabei interessierten Fachbesuchern sowie Ausstellern und bietet ein attraktives Show-Programm.
Wer New York bereist hat, kennt die von jüdischen Einwanderern erfundenen „Delis“. Bekanntestes Beispiel: Das berühmte ‚Katz’s Delicatessen’, wo täglich für umwerfende Pastrami-Sandwiches angestanden wird. Die Online-Redaktion der „FAZ“ hat den Deli-Trend nun auch in Berlin aufgespürt und stellt euch in drei Beispielen neue potentielle Arbeitgeber in der Hauptstadt vor.
Mein Schiff 5 – Das neueste schwimmende Luxushotel
Vor Kurzem haben wir euch hier im Blog mit 5 Tipps für Kreuzfahrt-Jobs versorgt – nun folgt ein inspirierendes Video der Kollegen von „Hotelier TV“! Ja, so luxuriös könnte euer neues Arbeitsumfeld aussehen…
Dieser 77-jährige Barkeeper weiß, was Frauen wollen
Ihr wollt Barkeeper werden oder steht bereits hinter dem Tresen? Dann wird es höchste Zeit, sich Einblicke, Weisheiten und praktische Tipps von echten Bar-Legenden zu holen! Zum Glück hat der „Vice Channel Munchies“ die Serie ‚Last Exit’ im Programm und besucht Bars auf der ganzen Welt. Diesmal: Das Café Hoppe in Amsterdam, wo der 77 Jahre alte Bernhard van den Haak seit 28 Jahren an der Bar arbeitet und spannende Insides für euch parat hat.
Mobile Innovation – Straßenmampf statt Straßenkampf
Sie heißen „Holy Dogs„, „Lekkaroni“ oder „Hirsch & Eber„, und so fantasievoll wie ihre Namen sind ihre kulinarischen Angebote: Food Trucks erobern die Nation. Die rollenden Küchen sind die wahre Innovation der deutschen Gastro-Welt; am zweiten Mai-Wochenende trafen sich rund 30 auf dem Spielbudenplatz an der Hamburger Szene-Meile Reeperbahn zum Food Truck Festival 2015.
So dicht gedrängt wie auf dem zugleich stattfindenden Hafengeburtstag tummelten sich auch die Besucher des Food Truck Festival in Hamburg. Es war das Erste seiner Art, soll es aber nicht bleiben: Ab dem 14. Mai werden wechselnde Anbieter auf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn von 17 bis 23 Uhr ihre Straßenmampf-Köstlichkeiten anbieten. Wie mächtig der Food-Truck-Trend inzwischen ist, beweist die Tatsache, dass auch in der Hamburger Lagerstraße 11, zwischen Sternschanze und Messe, die „Delta Fleisch“ ihren Riesen-Parkplatz den Streetfood-Truckern zur Verfügung stellt. Immer sonntags zwischen elf und 16 Uhr herrscht hier kulinarische Vielfalt.
Am Food Truck erwartet die Menge Top-Qualität, regionale Produktion, absolut „saubere“ Zutaten – und Ungewöhnliches aus Kulinarien.
Normalerweise gibt’s New York Burger, polnische Piroggen, handgeschabte Käs-Spätzle, jede Menge Pasta und vor allem viel Vegetarisches und Veganes meist zur Mittagsstunde vor großen Bürogebäuden oder an belebten Straßenecken. Die Fahrpläne sind auf den jeweiligen Homepages und Facebook-Seiten der Trucker zu finden.
Food Truck Festival 2015 – Hamburg, Reeperbahn
Der gute alte Imbiss 2.0 also? Mitnichten. Die Menge erwartet nicht nur Top-Qualität, regionale Produktion und absolut „saubere“ Zutaten, sondern auch Ungewöhnliches aus Kulinarien – und bekommt all das. Die meisten fahrenden Stände – z. B. „Elsässer Flammkuchen“ stilecht im alten Citroën-Wellblech-Transporter – weisen ausdrücklich und exakt auf die Herkunft ihrer Zutaten hin. Bio-Freilandrind, Brot von Bäcker XY, „Mamas geheime Sauce“, usw. Food-Truck-Betreiberin Lea Trampen beispielsweise beteuert in ihrem „Goldburger„: „Die Rinder stehen das ganze Jahr über auf der Weide, ganz ohne Medikamente oder sonst etwas!“
Vincent Vegan, so der „Künstler- und Markenname“ von Christian Kuper, hat sein Credo gleich auf seinen Food Truck geschrieben: „Do good, be cool, eat vegan!“ Klar gibt’s bei ihm auch Burger und Würstchen, allerdings alles aus rein pflanzlichen Produkten hergestellt. Auf Nachhaltigkeit setzt auch der „Food.Club„, und das hat seine Tücken: Schon vor 16.30 Uhr am Sonntag war auf einem Schild am Truck in Kreide geschrieben zu lesen: „Essen brutal lokal! Nachhaltige Küche hat Grenzen. Wir sind ausverkauft!“
Das klang durchaus glaubhaft: Vor jedem zweiten Stand schlängelten sich die Hungrigen in Dreier- und Viererreihen zehn, manchmal auch 20 Meter lang. Damit niemand den Überblick verlor, bekamen die Neuankömmlinge einen 2,5-Meter-Stock in die Hand gedrückt, an dessen oberen Ende zu lesen stand: „Ich bin der Letzte“. Nur leider kreuzten sich die Schlangen in wildem Durcheinander, und es gab durchaus die eine oder andere Unmutsäußerung. Auch Erfolg hat eben seinen Preis.
Wenn auch mancher seinen „Laden“ verfrüht dichtmachen musste – an mangelndem Personal lag es nicht: Zwischen ein und drei Mitarbeiter zählen die Truck-Teams. Mehr Platz steht meist auch gar nicht zur Verfügung. Food Truck Jobs sind ebenso heiß begehrt wie die kleinen kulinarischen Highlights, die auf engstem Raum in kürzester Zeit rausgehen müssen. Man lernt einfach viel und schnell in einem absoluten Trendsetter-Bereich der Gastronomie – und kommt dabei weit rum. Die „Food Trucker Romantik“ spielt den Betreibern bei der Suche nach Food Truck Personal in die Karten.
Teamwork ist auf den wenigen Quadratmetern der rollenden Küchen alles. Food Truck Jobs vergeben die Betreiber daher nicht „auf Verdacht“. Und in neun von zehn Fällen standen die Gründer selbst hinter Wok, Herd oder Topf. Noch, denn einer der Jungunternehmer will sein Streetfood-Startup zum Franchise-Modell ausdehnen. Seinen Namen beziehungsweise den seines Trucks und damit auch sein Angebot verrät er nicht: „Sonst kommt mir noch einer zuvor!“
Übrigens gab’s auch die ganz klassische Currywurst mit Pommes – allerdings war die Wurst ein Tofu-Bräter und die Pommes aus Süßkartoffeln…
Alle weiteren Infos zur Hamburger Street-Food-Bewegung findet ihr hier: